Jürgen Schütte nimmt sein Publikum mit auf eine anderthalbmonatige Reise durch eines der letzten großen Wildnisgebiete Europas. Mit dem Kanu erkundet er das Donaudelta – ein faszinierendes Labyrinth aus Wasserwegen, endlosen Schilfmeeren und stillen Lagunen.
Ausgehend vom kleinen Ort Nufăru paddelt er durch abgelegene Dörfer, begegnet Fischern in einfachen Hütten und erlebt den Alltag der Menschen, die hier im Einklang mit der Natur leben. Das Delta begeistert mit einer einzigartigen Tierwelt: Tausende Pelikane ziehen ihre Kreise über den Booten, Millionen Frösche erfüllen Tag und Nacht die Luft mit ihrem Konzert, und ausgewilderte Pferde streifen frei durch die Landschaft.
Die Reise führt Jürgen Schütte bis nach Sulina am Schwarzen Meer, nahe der ukrainischen Grenze – ein Ort, an dem selbst ferne politische Ereignisse hörbar werden. Oft schlägt er sein Nachtlager direkt auf dem Wasser auf, mitten in einem Gebiet, das größtenteils aus Sumpfland besteht.
Er erzählt von intensiven Naturerlebnissen, stillen Momenten fernab der Zivilisation und der besonderen Faszination eines Lebensraums, der gleichermaßen rau, reich und berührend ist – eine Einladung, das Donaudelta mit neuen Augen zu sehen.